Dirty Little Billy – ein Western im Schlamm

Dirty Little Billy is a different kind of movie. It’s not about the Billy The Kid you’ve known and loved. It’s about the real William H Bonney. And the real William H Bonney was a loser. Dirty Little Billy is the end of his legend“ So warb Jack L. Warner für seine letzte Produktion. Er hatte Warner Brothers verlassen und brachte den Film 1972 bei Columbia Pictures heraus. Immerhin blieb er mit diesem Film der Warner-Tradition treu:

„Der Warner-Stil vermengt Pulp Fiction, Alltag, Romanze und eine Andeutung harscher „Dokumentaristik“ zur unverwechselbaren Trademark. Was es über das schmutzige, harte Amerika jener Zeit im Kino zu sagen gibt – es stammt von Warner Bros…“ (H.T. Filmmuseum Wien)

Stan Dragotis Antiwestern (Kritik) bildet das Gegenstück zur üblichen Verklärung der historischen Figur im Film und grenzt sich von zeittypischen Produktionen wie McCabe & Mrs. Miller  (1971) ab. „Dirty Little Billy“ ist vor allem in seiner materiellen Erscheinungsform ein heftiger Film.  Sam Peckinpahs Version wurde ein Jahr später aufgeführt, damals allerdings noch in einer verstümmelten Fassung.

Dirty Little Billy sollte man sich nicht entgehen lassen. Er ist als MOD-Version auf DVD-R in den USA erhältlich, immerhin „newly remastered“.

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