Jane Eyre von Cary Fukunaga

Im Dezember läuft auch in Deutschland die, wie Franz Everschor es nennt, „ultimative Jane Eyre“ in der Inszenierung von Cary Fukunaga an. Im neuen Film-Dienst vergleicht er diese Fassung mit anderen Interpretationen in der Filmgeschichte, besonders mit der von Franco Zeffirelli.

Everschor zögert nicht, den Film des jungen Fukunaga, der mit „Sin Nombre“ bekannt wurde, als Meisterwerk zu feiern:

“ „Sin Nombre“ ist ein Film über mexikanische Gangs und illegale Immigranten, fest gegründet in quasi-dokumentarischem Realismus. Von hier zum viktorianischen England und zu den Mooren, Schlössern und Hochebenen der Landschaft von Derbyshire ist es ein weiter Weg, den Fukunaga in vollem Bewusstsein angetreten hat. Er suchte die Herausforderung eines total anderen Milieus, einer grundverschiedenen Zeitepoche und eines fast zwei Jahrhunderte alten Romans. Als er davon erfuhr, dass die BBC eine neue Verfilmung von „Jane Eyre“ in Angriff nehmen wollte, ließ er nicht locker, bis man ihm die Regie übertrug. Fukunaga bezeichnet es als eine „Lernübung“, aber der fertige Film sieht eher aus wie die einfühlsame Arbeit eines alten Meisters, der mit der viktorianischen Gesellschaft und der Rolle der Frauen in ihr wohl vertraut ist.“ (Film-Dienst 17/2011)

Der Film ist gestern in den USA als DVD und Blu-ray erschienen.

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