Ala-Arriba!

In Portugal ist die restaurierte Fassung eines vergessenen Klassikers auf DVD  erschienen: Ala-Arriba!  (Plot) von José Leitão de Barros.  Der Film stellt mit dem Motiv einer unglücklichen Liebe die harten Lebensbedingungen in einem Fischerdorf  dar (tatsächlich in Povoa do Varzim) . Der von Laiendarstellern getragene Film ist ein frühes Beispiel dafür, was man in Italien später als Neorealismus bezeichnet hat. Er steht in der Tradition der Dokufiktionen Flahertys, wie „Moana“ und „Man of Aran“ und kann als Vorläufer von Viscontis „La Terra trema“ gesehen werden. Er wurde 1942 auf dem Filmfestival in Venedig prämiert.

Finanziert wurde der Film von ständestaatlich und klerikal orientierten Salazar-Regime („Estado Novo“), dem Secretariado da Propaganda Nacional (SPN), dem Comissariado do Desemprego und dem Ministério das Obras Públicas (Sekretariat der Propaganda Nacional (SPN), Kommissar der Arbeitslosigkeit und dem Ministerium für öffentliche Arbeiten). Der Film ist zweifellos von seinen Auftraggebern geprägt und leidet etwas unter der pompösen Musik von Ruy Coelho. Das Werk wurde von der Zensur um 20 Minuten beschnitten, die als verloren gelten. Die DVD-Ausgabe beruht auf der restaurierten Fassung der Cinamateca Portuguesa – Museu do Cinema.

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