Helmut Käutner: Die letzte Brücke

Der Film, mit dem Maria Schell bekannt wurde und für den sie 1954 den Darstellerinnenpreis in Cannes bekam, ist auf DVD erschienen. Der Film von Helmut Käutner ist vielfach ausgezeichnet worden. Bisher war er nur als VHS-Kassette von Taurus erhältlich oder im Ausland als DVD über die Goethe-Institute. Die österreichisch-jugoslawische Produktion, gedreht in Mostar an der Neretva.  ist in Serbien unter ihrem Originaltitel „Poslednij Most“ erhältlich, auf Deutsch (unklar ist allerdings noch, ob der deutsche Ton durchgängig vorhanden ist, oder ob es sich um einen deutsch-serbischen Originalton handelt).

„Eine deutsche Kinderärztin, die im Zweiten Weltkrieg als Lazarettschwester eingezogen ist, wird in Jugoslawien von Partisanen entführt, die ärztliche Hilfe brauchen. Sie ist im Konflikt zwischen ärztlich-menschlicher und militärischer Pflicht, entscheidet sich aber freiwillig, zu bleiben und wird am Ende auf einer Brücke zwischen den Fronten erschossen. Nach „In jenen Tagen“ inszenierte Käutner hier erstmals wieder einen realistischen, zeitbezogenen Stoff; darstellerisch und formal anspruchsvoll, appelliert er eindringlich an den Willen zur Versöhnlichkeit [!], stellenweise aber auch sehr an die Emotionen der Zuschauer.“ (Lexikon des internationalen Films)

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