Water Makes Money

Die Zeiten für PPP – Public Private Partnership sind nicht mehr so günstig wie vor der Finanzkrise, denn die Folgen werden allmählich sichtbar.  Was dieses neoliberale Instrument im Bereich der Wasserversorgung angerichtet hat, kann man heute abend zur besten Sendezeit auf Arte besichtigen, in der privatisierungskritischen Dokumentation „Water Makes Money“.

Die TAZ hat zur Fernsehausstrahlung einen kleinen Hintergrundbericht veröffentlicht. „Kritik, unverwässert“ beschreibt die juristischen und politischen Kämpfe um die Aufführung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen:

„Nun spricht einer der profiliertesten politischen Dokumentarfilmer einem gebührenfinanzierten Sender ein Lob aus: Herdolor Lorenz, der zusammen mit Leslie Franke die privatisierungskritischen Filme „Wasser unterm Hammer“ und „Bahn unterm Hammer“ produziert hat, nennt die Ausstrahlung seines im Herbst erschienenen Films „Water Makes Money“ am Dienstagabend auf Arte „heldenhaft“.

Der Grund: Der Film sei von Beginn an Arte-interner Kritik ausgesetzt gewesen. Kürzlich habe sogar der Chef des Energiekonzerns GDF Suez, Gérard Mestrallet, bei der Arte-Vorstandsvorsitzenden Véronique Cayla angerufen, um die Ausstrahlung des Films zu verhindern. Dass sein kritischer Film es trotzdem ins Fernsehen schafft, bezeichnet Lorenz darum als ein „Wunder“.“

DVD und Blu-ray der Dokumentation können bei Kern-Film in Hamburg bestellt werden. Auch die anderen Produktionen der engagierten Dokumentaristen sind dort erhältlich.

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