Underworld / Last Command / Docks of New York

Diese DVD-Edition ist sicherlich einer der Höhepunkte des Jahres: 3 Silent Classics by Josef von Sternberg. Wie sehr haben viele nach diesen Filmen gesucht, um die sich in den vergangenen Jahrzehnten ein regelrechter Mythos gebildet hatte. Von Sternbergs „The Last Command“ und „The Docks of New York“ waren bisher nur auf VHS-Kassette  erhältlich, „Underworld“ blieb bisher völlig unzugänglich. Jetzt liegen sie in digital restaurierter Fassung vor. Ein Stück Filmgeschichte ist quasi aus dem Nichts wieder aufgetaucht.

Die Edition von Criterion bietet folgende Extras:

  • Six scores: by Robert Israel for all three films, Alloy Orchestra for Underworld and The Last Command;, and Donald Sosin and Joanna Seaton for The Docks of New York
  • Two new visual essays, one by UCLA film professor Janet Bergstrom [Underworld: How It Came to Be] and the other by film scholar Tag Gallagher [Von Sternberg Till ‘29]
  • Swedish television interview from 1968 with director Josef von Sternberg
  • PLUS: A ninety-six-page booklet featuring essays by Geoffrey O’Brien, Anton Kaes, and Luc Sante; notes on the scores by the composers; Ben Hecht’s original story for Underworld; and an excerpt from von Sternberg’s autobiography, Fun in a Chinese Laundry, on actor Emil Jannings (Criterion)

Wie bei kaum einer anderen DVD-Edition wird man diese Filme immer wieder sehen wollen, besonders „The Docks of New York“, der in seiner Schönheit „Sunrise“ durchaus gleichkommt:

„… von Sternberg’s unsentimental poetic realism ennobles his lower-class protagonists through beauty. Classic.“ (Ned Pinkerton: The Docks of New York at Film Forum. The Village Voice,  Mar 16 2010)

„As scholar Janet Bergstrom—our guest on February 8—has written, “Sternberg’s films cannot be appreciated—not really—unless they are projected onto the big screen. . . . [They] move you toward an unexpected, imaginary world built up through detail, with orchestrated light and shadow, movements in and out of visibility . . . making you want to see more.”“ (BAM /PFA Berkeley)

Man sollte diese Filme also mit einem Projektor auf einer Leinwand anschauen. Übrigens: Der Regisseur Josef von Sternberg war auch Mitglied des Verbands der Kameraleute, der A.S.C.

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