Koolhaas Houselife

Eine Ikone moderner Architektur im harten Praxistest: In „Koolhaas Houselife“ zeigen Ila Bêka und Louise Lemoîne Rem Koolhaas berühmte Villa in Bordeaux aus der Sicht derjenigen, die dieses Gebäude in Ordnung halten müssen. Gebaut für eine Familie, deren Ehemann an einen Rollstuhl gefesselt war, erweist sich das Design im täglichen Leben als ambivalent:

Koolhaas Houselife is a novel documentary: the filmmakers see their role not only as observers, documenting the features of the House for an archival purpose, but also also as commentators, who evaluate architecture from a „lived-in“ perspective. The audience is transformed from passive observers of architecture to actively engaging with experiencing the spaces. Finally, the film emerges as a contemporary philiosophical discussion about the very pupose of design.“ (Melanie Sevcenko: The House as a Living Space. In: Dox ’84 winter 2009/2010, S. 48-49)

Es ist unausweichlich, dass einem Jacques Tati mit seinem Film „Mon Oncle“ in den Sinn kommt.

Die DVD ist bei den Filmemachern erhältlich, oder im speziellen Buchhandel. Sie enthält ein zehnminütiges Interview mit dem Architekten.

Eine Antwort zu Koolhaas Houselife

  1. goncourt sagt:

    Der eingebundene Trailer erinnert natürlich auch klar an 2001.

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