José Luis Guerín

In Spanien ist eine Box mit drei Dokumentarfilmen von José Luis Guerín erschienen: „Innisfree“, „Tren de Sombras“ und „Unas Fotas en la Ciudad de Sylvia“, ein dokumentarischer Entwurf zu seinem neuen Spielfilm „En la Ciudad de Sylvia“ (DVD). Die Meditation über die Gentrifizierung eines alten Arbeiterviertels in Barcelona, „En Construccion“, ist ebenfalls in Spanien auf DVD lieferbar. Alle Ausgaben sind mit englischen Untertiteln versehen.

Abgesehen von seinem Erstlingsfilm kann man das gesamte Werk dieses Regisseurs auf DVD kennenlernen. Im Kino wird man seine kontemplativen Filme sicherlich nur sehr selten sehen können – mehr dazu in der TAZ :

„Er ist zuerst und zuletzt ein Meister der Montage, oft von Bildern und Bildtypen gegeneinander, noch öfter aber von Bild und Ton. Im Podiumsgespräch während des Festivals machte er klar, dass ein Film für ihn erst während der sogenannten Postproduktion wirklich entsteht, in jener Phase also, in der die Bilder und Klänge in Bezug zueinander gesetzt werden. Als prosaische Tätigkeit heißt das einfach: abmischen. Als Kunst, wie sie Guerín und seine wichtigste Mitarbeiterin, die Schnittmeisterin Núria Esquerra, beherrschen, ist es der Entwurf von feinstens aufeinander abgestimmten, einander kommentierenden, gegeneinander pointierten Bild-Klang-Landschaften aus Menschen, die vorüberradeln, Sprachen, die vorüberwehen, und Frauen, die vorübergehen. “ (Ekkehard Knörer)

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