Philip Zimbardo: Das Stanford Prison Experiment

Auf dem International Congress of Psychology in Berlin hat Philip Zimbardo vorgestern von dem erschreckenden Déjà Vue-Effekt berichtet, als er die Folterbilder aus Abu Ghraib zu sehen bekam.  Zimbardo hatte 1971 zu Forschungszwecken eine ähnliche Situation simuliert, die als Stanford Prison Experiment bekannt wurde. Wie der Tagesspiegel von heute in dem  Artikel „Das Experiment vor Abu Ghraib“  schreibt, musste Zimbardo das Experiment seinerzeit abbrechen:

„Und dann erzählt er die Geschichte seiner persönlichen Heldin: Seine damalige Freundin und heutige Frau sei fassungslos gewesen, als sie ihn am fünften Tag im Institut besuchte. „Sie stellte mich vor die Alternative: Entweder ich beende das Experiment oder sie verlässt mich“, sagt er. Am nächsten Morgen schickte der Psychologe die Versuchspersonen nach Hause. (Tagespiegel)

 Die Dokumentation zu diesem berüchtigten Experiment „Quiet Rage: The Stanford Prison Experiment“ kann auf DVD bei Philip Zimbardo direkt bestellt werden:

„Guaranteed to stimulate critical thinking and discussion, the film features archival footage, flashbacks, post-experiment interviews with the prisoners and guards, and comparisons with real prisons. It documents the surprise arrests by city police and vividly shows the pathology that developed among participants, forcing the two-week study to be terminated after only 6 days.“ (The Stanford Prison Experiment)

Eine Antwort zu Philip Zimbardo: Das Stanford Prison Experiment

  1. War leider nicht dabei auf dem ICP. Wäre vielleicht mal sehenswert gewesen. Ich finde das Milgram – Experiment ebenso spannend, da die Thematik eine ähnliche ist.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: