George Grosz‘ Interregnum

Altina und Charles Carey haben 1960 einen Kurzfilm gemacht, der den Aufstieg und die Herrschaft der Nationalsozialisten anhand der Zeichnungen von George Grosz darstellt. Grosz, der 1933 in die USA emigrieren musste, war ein scharfer Beobachter dieses Milieus, dessen Physiognomie er in seinem Werk prägnant herausgearbeitet hat.

Sprecherin im Film ist Lotte Lenya. „George Grosz‘ Interregnum“, auch unter dem Titel „Germany between the Wars“ vertrieben, wurde 1961 als bester Kurzdokumentarfilm für den Oscar nominiert.

Eigentlich ist der Film nicht mehr zugänglich. Er wurde lediglich als 16mm-Schmalfilm in Umlauf gebracht, wovon es noch Kopien in drei amerikanischen Bibliotheken gibt. Doch der Kameramann des Films, Terry Sanders , bietet ihn auf der Website seiner Firma American Film Foundation in Santa Monica an. Dort kann er auf DVD bestellt werden. 2009 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.

Eine Antwort zu George Grosz‘ Interregnum

  1. Jan sagt:

    interessant –
    und ich hatte schon gehofft, jetzt würde ein YouTube-Link folgen😉

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