Blu-ray ohne PS3 (fast) nicht existent

14. Mai 2008

Wie der Standard in der letzten Woche berichtete, sind die Verbreitungszahlen von Playstation 3 und Blu ray-Playern in Europa fast identisch. Sie liegen bei 5 Million Geräten.

Damit könnte das siegreiche Format im High-Def-Krieg in einem unüberwindlichen Abgrund zwischen verschiedenen, vielleicht sogar gegensätzlichen kulturellen Milieus verschwinden:

Auf der einen Seite jüngere, finanziell weniger flüssige Gamer, die bei Filmen das suchen, was sie gewohnt sind, nämlich „action“, auf der anderen Seite ältere, wohlhabende Filmliebhaber, die im Besitz der für Blu ray notwendigen großformatigen HD-Fernseher mit HDCP-Anschluss sind und nicht unbedingt nach testosterongesättigten Filmen Ausschau halten. Wer hier nur auf BD Live setzt, wird diesen Zwiespalt noch vergrößern. Stand-alone-Player und Filme auf Blu ray haben sich bisher jedenfalls als wenig umsatzträchtig erwiesen:

Die Strategie, Blu-ray sprichwörtlich als Trojanisches Pferd in die Konsole einzubetten, ist aufgegangen…
Dieser Schluss stimmt zudem mit der Erkenntnis einer Studie von vergangener Woche überein, wonach sich Stand-alone-Blu-ray-Player bislang als Ladenhüter erweisen. Blu-ray-Filme sind indes ebenfalls noch kaum gefragt. Nach Sonys Angaben gingen in Europa bis dato lediglich „1,4 Millionen“ hochauflösende Scheiben über die Ladentheke [bei einer Abspielbasis von 5 Millionen Geräten]. Der Großteil der PS3-Besitzer zeigt derweil also noch wenig Interesse am neuen Format.

Ausschlaggebend dafür dürfte vorwiegend der hohe Preis der neuen Medien sein. Eine Blu-ray kostet im Einzelhandel immer noch fast doppelt so viel wie eine gewöhnliche DVD. Dabei wäre nicht nur dank der wachsenden PS3-Verbreitung die Nachfrage gegeben. Immerhin stehen nach jüngsten Erhebungen bereits in 34 Millionen europäischen Haushalten HD-fähige Fernsehgeräte, die von den schärferen Bildern auch profitieren könnten.“ [wenn sie denn HDCP-fähig sind] (Der Standard)

Nachtrag vom 16.5.2008: Ganz ähnlich sieht das eine Studie von ABI Research, über die die New York Times im letzten Monat berichtete: Eric Taub: Blu-ray: Do Consumers Care ?. NYT vom 24.4.2008.


Privilege von Peter Watkins

13. Mai 2008

Ein sehr seltener Film, der seit Jahrzehnten nicht mehr zugänglich war, erscheint im Juli 2008 auf DVD. „Privilege“, die hellsichtige Vision einer durchkommerzialisierten, manipulativen Medienindustrie, die Peter Watkins schon 1967 in Szene gesetzt hat, ist nun von Universal für die DVD-Veröffentlichung freigegeben worden:

“ The situation with Privilege has now changed quite dramatically. After a long period of uncertainty, Universal Pictures have finally agreed to allow Oliver Groom [Project X] to release the film as a DVD in North America. I can’t say when it will be ready, but hopefully within the next six months or so. This is excellent news, of course, as this film has generally been unavailable since the early 1970s.“ (Peter Watkins)

Auf der DVD enthalten sein wird ein Cinéma Vérité-Klassiker, der Peter Watkins bei der Gestaltung von „Privilege“ inspiriert hat:

„Additional scenes (e.g., in a nightclub, with Steve’s manager Uncle Julie presenting his protégé with a framed portrait of his wife Gladys), and a number of the interviews were inspired by the remarkable Canadian documentary film directed by Wolf Koenig and Roman Kroitor called ‘Lonely Boy’ (1962), about pop-star Paul Anka.“ (Peter Watkins)

Weitere Filme von Peter Watkins auf DVD bei Project X (US-Markt über amazon.com) und Doriane Films (Europa), sowie britische Angebote über amazon.co.uk.


The Big Trail in Fox Grandeur

13. Mai 2008

Heute erscheint in den USA zum ersten Mal auf dem Home Video-Markt überhaupt die DVD-Edition „The Big Trail“ von Raoul Walsh als Breitwandfilm im Widescreen-Format Fox Grandeur, gedreht 1930 mit dem 24jährigen John Wayne in seiner ersten Hauptrolle (Wikipedia).

Dieses 70mm-Format, eingeführt zu Beginn der Tonfilmära, war ein früher Vorläufer der Breitwandsysteme der 50er Jahre (siehe American Cinematographer, Februar 1930). Damals gab es nur wenige Filmtheater, die dieses Format abspielen konnten, wie Grauman’s Chinese Theater in Los Angeles und das Roxy Theater in New York. Deshalb wurde gleichzeitig eine zweite Fassung auf 35mm-Normalfilm gedreht. So hatte „The Big Trail“ denn auch zwei Kameramänner, Arthur Edeson für den 70mm-Film und Lucien N. Andriot für das 35mm-Format.

Die neue DVD-Ausgabe enthält beide Fassungen des Films, die Breitwandversion, die in den 80er Jahren vom Museum of Modern Art restauriert worden ist, und die kürzere 35mm-Version im Normalformat, die bereits 2003 auf DVD erschienen war. Eine Blu ray-Ausgabe, die sich in diesem Fall angeboten hätte, scheint nicht geplant zu sein. Mehr Informationen zu den Beigaben siehe DVD Talk. Dave Kehr heute in der New York Times

„Walsh makes maximum use of the width of the big screen, composing his shots so that the eye is led, as in classical painting, to pick out a series of details across the surface of the image. But he also uses the extremely high resolution of the 70-millimeter stock to create perspectives that draw the viewer from foreground details to action in the distant background, at times seemingly miles away. Nothing less is at stake here than the whole system of analytical editing within a scene, as developed by the directors of the 1910s; what Walsh is doing does not really find an equivalent until Jacques Tati’s 70-millimeter masterpiece of 1967, “Playtime.”

Greedy as I am, I lust to see the true 70-millimeter version presented in Blu-ray, but even in this shadow-of-a-shadow edition, “The Big Trail” is still astounding. (Dave Kehr)


Cannes Classics: Lola Montes

9. Mai 2008

Die Cannes Classics 2008 eröffnen in der nächsten Woche mit einer neu restaurierten Fassung von Max Ophüls letztem Werk „Lola Montès“. Nachdem von den drei Sprachfassungen des Films bereits 2002 die deutsche Version in einer Restaurierung des Münchner Filmmuseum von Stefan Drößler vorgestellt worden war, folgt nun die Restaurierung der französischen Version durch die Cinémathèque Française unter Aufsicht von Marcel Ophüls, dem Sohn des Regisseurs (Ob diese Restaurierung die Rückblendenstruktur der ersten französischen Schnittfassung, das originale Cinemascope-Format 2,55:1 und den 4-Kanal-Magnetton wiederherstellt, wird sich zeigen – siehe dazu Le Monde vom 23.5.2007: La lente resurrection de „Lola Montes“):

„Under the attentive eye of Marcel Ophuls, following the technical expertise of François Ede, and thanks to the technical innovations of the Technicolor Laboratory, the Cinémathèque Française has undertaken to restore Lola Montès, to its original editing, colours, sound and image format, thus offering this film cult the possibility of delighting new young audiences and seducing once again those the film has already long since conquered.“ (Festival de Cannes)

Eine DVD-Ausgabe wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen, vielleicht sogar in HD auf Blu ray. Die innovative Breitwand-Cadrage von Max Ophüls und Kameramann Christian Matras hätte es verdient. Der Wunsch nach einer Edition mit den beiden restaurierten Fassungen wird sich wohl nicht erfüllen. Als Stefan Drößler die deutsche Fassung 2002 in Cannes vorstellen wollte, erhob Marcel Ophüls dagegen Einspruch. Nun präsentiert er seine eigene Restaurierung:

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Blu ray bei Criterion

8. Mai 2008

Gestern hat die Criterion Collection bekannt gegeben, dass im Herbst die ersten Titel dieses renommierten Labels auf Blu ray erscheinen werden. Damit ist das neue High Def-Format endgültig in der Szene der Filmliebhaber angekommen, die Filme in bisher nicht gekannter Perfektion privat geniessen wollen. Blu ray wird also kein Synonym für Actionfilme bleiben, mit denen Gamer ihre Playstation 3 füttern. Es wäre ja auch zu schade, wenn aufwändige 4K-Restaurierungen großer Klassiker nur auf DVD zugänglich wären. Hier die Frühlingsgrüße von Criterion:

“ Dear Criterion Collection Newsletter subscriber,

We’ve got some exciting news for this fall, and we wanted you to hear it first.

Our first Blu-ray discs are coming! We’ve picked a little over a dozen titles from the collection for Blu-ray treatment, and we’ll begin rolling them out in October. These new editions will feature glorious high-definition picture and sound, all the supplemental content of the DVD releases, and they will be priced to match our standard-def editions.
Here’s what’s in the pipeline:

The Third Man
Bottle Rocket (neu)
Chungking Express (neu)
The Man Who Fell to Earth
The Last Emperor
El Norte (neu)
The 400 Blows
Gimme Shelter
The Complete Monterey Pop
Contempt
Walkabout
For All Mankind
The Wages of Fear

Alongside our DVD and Blu-ray box sets of The Last Emperor, we’ll also be putting out the theatrical version as a stand-alone release in both formats, priced at $39.95. Our Blu-ray release of Walkabout will be an all-new edition, featuring new supplements as well as a new transfer; we will also release an updated anamorphic DVD of Nicolas Roeg’s outback masterpiece at the same time.
As a special thank you to our newsletter subscribers, we’d like to offer you all $10 off any order of $60 or more placed on on criterion.com through Monday, May 26. Just use the code OFBT and you’ll also qualify for free shipping.
Enjoy spring!“ (Cinefacts)

Der besondere Reiz einer Blu ray-Ausgabe von „The Last Emperor“ in der restaurierten Criterion-Fassung ist hier im Blog ja schon erwähnt worden.

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Emile De Antonio: Radical Saint

5. Mai 2008

Image Entertainment bringt unter dem Label Home Vision im Juni eine Box mit vier Filmen von Emile de Antonio heraus. „Emile de Antonio: Radical Saint“ versammelt Filme, die abgesehen von „In the Year of the Pig“ bisher nur schwer oder überhaupt nicht greifbar waren. bzw. nur auf Video erschienen sind.

„In addition to innovative works such as Millhouse: A White Comedy, Underground and 1990 Sundance Grand Jury Prize nominee Mr. Hoover and I, Films of the Radical Saint includes the Oscar®-nominated* Vietnam War chronicle In the Year of the Pig, arguably his most controversial and de Antonio’s personal favorite. This long-overdue collection of celebrated films amply shows why de Antonio is considered a revolutionary and inspirational figure in the development of post-war American cinema.“ (Image)

Unbedingt dazu gehört „Point of Order!“ von 1964, der bei New Yorker auf DVD erschienen ist und eines der berühmtesten Fernsehduelle der US-Geschichte zeigt, als der Anwalt der US-Armee Joe Welch den Demagogen Joseph MacCarthy endgültig zu Fall bringt.

Ein Interview mit Emile de Antinio über seine Filmarbeit in Senses of Cinema:

„My films are a kind of history of the United States in the days of the Cold War. They are episodic disjunctive histories. They’re not like a written history which moves magisterially from the beginning to the end. They’re chaotic; they’re made by a chaotic person and his interests. You have McCarthy, you have the death of Kennedy, you have the war in Vietnam, you have Nixon, you have the Weather Underground, you have the Christian Left.“ (Emile de Antonio in Senses of Cinema)


How the West was won – Cinerama auf Blu ray

5. Mai 2008

Wer das Cinerama-Verfahren mit drei synchron laufenden 35mm-Projektoren (siehe Widescreen Museum) Anfang der sechziger Jahre noch in ausgewählten Kinos erlebt hat, der wird bald einen dieser pompösen Filme auf Blu ray wiedersehen können. Stolz verkündete jetzt George Feltenstein von Warner (Classic Catalogue Marketing), dass die Restaurierung des 3-Streifen-Films „How the West was won“ (Das war der Wilde Westen) gelungen ist und der Film zum ersten Mal ohne die beiden sichtbaren „Nähte“ zwischen den drei Teilbildern auf DVD genossen werden kann, auf Blu ray sogar im typischen Cinerama-Format und mit dem authentischen Sound vom originalen 7-Kanal-Magnetton:

„The film has always been extraordinarily successful and popular, with the cast being what it is and the story being so inspiring,“ Feltenstein said. „But we always felt that to really do it justice we had to find a way to bring the panels together and eliminate those join lines so it looks gorgeous. We tried and tried, and ultimately we found a way. The results are truly astounding… Dave Strohmaier [„Cinerama Adventure“], considered the world’s foremost expert on all things Cinerama, calls it the ’smile box‘ version because it uses the shape of the original Cinerama screen and expands out with a curve so it looks like a frown on the bottom and a smile on the top,“ Feltenstein said. „It’s almost 3-D, and it allows anyone who has a home theater system to re-create the Cinerama experience.“ (Hollywood Reporter)

Neben der Blu ray-Ausgabe wird es zwei Editionen auf DVD geben, davon eine Sammleredition (Presseerklärung von Warner). Berichte zur Restaurierung und Digitalisierung siehe Crest National (Hollywood Reporter) und Hewlett-Packard.


Groupe Dziga Vertov komplett

5. Mai 2008

In diesen Tagen veröffentlicht das Label INTERMEDIO in Barcelona in einer Box auf 5 DVD das vollständige Werk der Groupe Dziga Vertov zusammen mit Filmen, die Jean-Luc Godard im Rahmen dieser Gruppe gemacht hat. „Jean-Luc Godard y el Grupo Dziga Vertov (1968-1974)“ (Prospekt als pdf) umfasst insgesamt 10 Filme, jeweils mit einer Einführung des Filmhistorikers David Faroult. Ein 64seitiges Heft von Manuel Asín ergänzt diese Jubiläumsausgabe zum vierzigsten Jahrestag des Mai 68.

Die Filme der Groupe Dziga Vertov bilden auch einen Höhepunkt der großen Retrospektive zum Mai 68, die zur Zeit im Berliner Kino Arsenal läuft (Konzept):

„Die Filme des von Godard 1968/69 ins Leben gerufenen Kollektivs Groupe Dziga Vertov bilden den vierten Schwerpunkt und einen Höhepunkt des Programms, da diese politisch engagierten, inhaltlich und formal radikalen Filme, die jenseits der Filmindustrie entstanden, so selten gezeigt werden, dass man sie als so gut wie unsichtbar bezeichnen könnte.“ (Freunde der Deutschen Kinemathek)

Doch während die Filme im Arsenal deutsch untertitelt sind, muss man hier – wie fast immer bei INTERMEDIO – mit spanischen Untertiteln vorliebnehmen. Immerhin ist dies die erste vollständige Edition auf DVD. Einzelne Filme waren vorher schon in Japan (Le vent d’est ; Ici et ailleurs) und den USA (Ici et ailleurs) erschienen.


Land of Promise

3. Mai 2008

Nach der phantastischen DVD-Box „Free Cinema“ (1953-1963) hat das British Film Institute Anfang dieser Woche nun ein zweites Schwergewicht über die Dokumentarfilmbewegung unmittelbar davor auf DVD veröffentlicht: „Land of Promise – The British Documentary Movement 1930-1950“. 40 Filme, alle neu gemastert, viele als Filme in letzter Zeit erst restauriert, geben einen umfassenden Überblick über eine der bedeutendsten Dokumentarfilmbewegungen der Filmgeschichte – ein Festival von insgesamt 13 Stunden Dauer auf vier DVDs:

A landmark BFI collection, and the first major retrospective of the documentary film movement during its period of greatest influence. These films – many of which are being made available here for the first time since their original release – capture the spirit and strength, concerns and resolve of Britain and its people before, during and after the Second World War.

These diverse and compelling films are fascinating historical documents, bearing witness to the social and industrial changes of the rapidly changing world. Yet they are also striking in their different approach to the form. Using poetry, dramatic reconstruction, the techniques of modernism and explicit propaganda, the filmmakers found fresh, new ways to get their message across.“ (BFI)

Diese alten Filme zeigen als historische Dokumente nicht nur einen völlig anderen Umgang der britischen Gesellschaft mit der Krise der dreißiger Jahre als in Deutschland. Sie gewinnen heute auch eine erstaunliche Aktualität, wie Lynsey Henley in ihrer Rezension „Promises, promises“ zu dieser DVD-Box im New Statesman anmerkt:

„It is tempting – too tempting – to play the game of „what might have been“, or to feel nostalgic for something that never happened. A vast new box set from the British Film Institute, Land of Promise, which collects the most notable films of documentary-makers working between 1930 and 1950, is a compendium of what-ifs, in which the idea of a fair and equal Britain, one brought about by war but created in peace, seems so real and near as to feel graspable. In these richer but once more unequal times, it is hard to avoid nostalgia.“ (Lynsey Henley)


The Cats of Mirikitani

2. Mai 2008

Ein Mensch wird von der Straße aufgelesen und der Blick wird frei auf ein Schicksal in den historischen Abgründen des 20. Jahrhunderts. Die Cutterin Lisa Hattendorf hat einen Dokumentarfilm über den New Yorker Künstler und Obdachlosen Tsutomu Mirikitani gemacht, den sie zunächst vor Ort versorgt und nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center bei sich zu Hause aufnimmt:

„Die junge New Yorker Filmemacherin Linda Hattendorf erzählt von ihrer Begegnung mit dem obdachlosen Jimmy Mirikitani, einem betagten amerikanischen Maler japanischer Abstammung. Um ihn vor der Giftwolke nach den Anschlägen auf das World Trade Center zu schützen, nimmt sie ihn in ihre Wohnung auf. Je näher sie ihren Gast kennen lernt, desto klarer werden ihr die Dimensionen seines Schicksals. So hartnäckig wie sie fortan daran arbeitet, das ihm widerfahrene Unrecht wieder gut zu machen, so sensibel dokumentiert sie, wie der alte Mann aufblüht und seinem bewegten Leben noch einmal eine grundlegende Wende gibt.
Das Ergebnis ist eine sehr persönliche Dokumentation, deren bewegende Bilder zugleich nachdenklich und optimistisch stimmen. “ (Presseheft polyfilm Verleih)

„The Cats of Mirikitani“ hat nicht nur zahlreiche Preise auf Festivals gewonnen, auch die Kritiker feiern diesen großartigen Dokumentarfilm (New York Times ; Variety ; Japan Times). Weitere Informationen beim Arsenal Filmverleih. Der Film ist in den USA auf DVD erschienen, wird aber nach der Kinoauswertung sicherlich auch auf dem deutschen DVD-Markt erhältlich sein.