Monsanto – mit Gift und Genen

Am 11.3. sendet Arte einen Dokumentarfilm, der sich kritisch mit dem Saatgut-Konzern Monsanto auseinandersetzt. Monsanto ist auf genetisch verändertes Saatgut spezialisiert und hält die Patente für 90% aller weltweit angebauten genetisch veränderten Pflanzen (Quelle: Wikipedia). Der Film „Monsanto – mit Gift und Genen“ von Marie-Monique Robin hinterfragt das Monopol des Konzerns auf einem so lebenswichtigen Gebiet:

Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von „Monsanto“. Aber noch nie hat ein agro-industrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt. Der Dokumentarfilm fragt nach den Gründen für die Aufregung und erklärt, worum es bei gentechnisch veränderten Organismen überhaupt geht. Am Ende steht die Frage, ob „Monsanto“-Produkte Fluch oder Segen für die Menschheit sind.“ (Arte)

Der Film ist kein Schnellschuss, sondern fußt auf einer intensiven Recherche:

Die mit dem angesehenen Journalistenpreis „Albert Londres“ ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren.“ (Arte) (Interview mit Marie-Monique Robin)

Zum Sendetermin erscheint auch die DVD dazu (deutsche Fassung lieferbar nur bei Arte France, z. Zt. noch nicht in Deutschland).

3 Antworten zu Monsanto – mit Gift und Genen

  1. tokam sagt:

    Erschreckend, dass ein Konzern wie Monsanto sich erlauben kann in der Öffentlichkeit ohne jegliche bedenken zu verkünden, dass man vorhabe die Narungsmittelvorräte der Erde zu 100% zu kontrollieren.
    Dies kommt fast einer Weltherschaft gleich.
    Wer das alles nicht glauben kann, davon noch nichts weiß oder es für oberflächliches Gelaber hällt, der kann und sollte sich selber schlau machen & informieren.
    Ein erster Schritt, dazu, bzw eine gute Informationsquelle liefert dieser Artikel auf http://www.frogged.de

    http://frogged.de/index.php?option=com_content&task=view&id=105&Itemid=49

  2. otti sagt:

    Wer die Nahrung (Saaten) kontrolliert, der kontrolliert díe Menschheit.

    Die Botschaft des Films:

    Glaube der Firma nichts!

  3. Lars sagt:

    BERLIN 2009:
    Im Januar 2009 startet das bundesweite Filmfestival „ueber macht“ “ der Aktion Mensch/Die Gesellschafter. Im Rahmen des Filmfestivals werden in 120 Städten sechs Filme gezeigt, die sich mit den Themen Kontrolle, Regeln, Selbstbestimmung beschäftigen. INKOTA ist der überregionale Filmpartner des Films „Monsanto – Mit Gift und Genen“ und wird das Filmfestival mit begleitenden Bildungsangeboten in ganz Deutschland begleiten.

    Das Filmfestival wird am 16. Januar 2009 im Kino International in Berlin mit einer Premierenfeier eröffnet. Wir würden uns freuen, wenn Sie gemeinsam mit uns den Start feiern.

    Bitte schicken Sie uns eine kurze Mail mit ihrer Postadresse, damit wir Ihnen eine persönliche Einladungskarte für zwei Personen zuschicken können. Anmeldungen bis zum 10. Dezember bitte unter: bartram@inkota.de

    Besuchen Sie auch die Filmvorführungen „Monsanto – Mit Gift und Genen“ und diskutieren Sie im Anschluss mit INKOTA-ReferentInnen über die Möglichkeiten und Gefahren der Grünen Gentechnik.

    Termine in Berlin (Zeughauskino):

    10. Januar; 17:30 Uhr
    14. Januar; 20:00 Uhr
    21. Januar; 10:00 Uhr (Schulvorstellung)

    Weitere Informationen: http://www.diegesellschafter.de

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