Invisible City

„Invisible City“ ist ein archäologischer Film über die Erinnerungsarbeit an der Stadt Singapur.

„Erinnerungen werden am besten wachgerufen, wenn man sich am Ort des Geschehens befindet“, sagt ein junger Mann in Tan Pin Pins Invisible City. Was aber, wenn der Ort sich noch schneller verwandelt, als das Gedächtnis verblasst? Seit Singapur 1965 ein unabhängiger Staat wurde, hat es sich in rasantem Tempo verändert. Der „Sprung aus der Dritten in die Erste Welt“ hat das Alte nicht nur faktisch verschwinden lassen. Die Gegenwart übertüncht die Vergangenheit auch in der Erinnerung. Sie zurückzuholen, gleicht einer archäologischen Sisyphusarbeit. (Christoph Terhechte)

Der Film von Pin Tan Tan erscheint demnächst auf DVD. Der Termin dafür steht zwar noch nicht fest, aber im Blog zum Film kann man sich für eine Benachrichtigung eintragen lassen. Vertrieben wird die DVD von Objective Films in Singapur. Dort ist auch ihr erster Film über Singapur, „Singapore GaGa“ auf DVD bestellbar.

Ausführliche Informationen im Berlinale-Katalogblatt (pdf); Kritik in Variety

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