Cinephilia

Manohla Dargis hat es bereits vor 2 Jahren in ihrem Artikel The 21st-Century Cinephile in der New York Times auf den Punkt gebracht: DVD, Internet und Filmfestivals haben den Umgang mit der Filmkunst im 21. Jahrhundert verändert. Sie ist nicht mehr an ein festes, fremdbestimmtes Programm gebunden, wie es Kino und Fernsehen bieten. Video und DVD haben für das allgemeine Publikum einen neuen, weniger flüchtigen Zugang zur Filmkultur eröffnet, mit einer freien, individuell bestimmten Auswahlmöglichkeit zu jeder Zeit. Das Gleiche gilt für die Filmkritik. Das Internet mit seinen Webdatenbanken, Online-Magazinen, Mailinglisten und Blogs bietet eine reiche Informationslandschaft für jeden Interessierten. Auch die Wissenschaft beginnt sich diesem Phänomen zu nähern. Cinephilia: Movies Love and Memory untersucht die Entwicklung seit den achtziger Jahren unter verschiedenen Aspekten . Die Lektüre verspricht spannend zu werden. Einen Vorgeschmack darauf gab es schon 1999 in Senses of Cinema mit den fünf Essays zu Permanent Ghosts: Cinephilia in the age of the Internet and Video – kurz nach dem Erscheinen der ersten DVDs.

Eine Antwort zu Cinephilia

  1. […] Thesen der Wirklichkeit standhalten, lässt sich gut in einem Aufsatz aus dem Sammelband Cinephilia (S. 111) überprüfen: In “Ravenous Cinephiles: Cinephilia, Internet and Online Film […]

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